• 203_Berufe mit Klezi

    Pensionist – und jetzt geht’s erst richtig los

    Weil i jetzt Zeit hab – und was draus mach
    Heute: Koch

    Heute hab i mir gedacht: Jetzt wird gekocht. Aber ned so wie daheim schnell irgendwas in die Pfanne hauen – nein, heute bin i Küchenchef. So richtig mit Haube, Haltung und dem Blick, der sagt: „Des passt scho, i hab alles im Griff.“

    Ich steh da, verschränkte Arme, rund um mich wird geschnitten, gerührt und gebruzzelt, und irgendwie merk i schnell: In so einer Küche geht’s zu wie am Bahnhof in der Früh. Jeder weiß, was er tut – nur i steh da und schau g’scheit. Aber genau das gehört dazu, hab i beschlossen.

    Nach ein paar Minuten greif i mir an Löffel, koste, nicke leicht und tu so, als ob i genau weiß, warum das jetzt gut schmeckt. Und ganz ehrlich – es funktioniert. Die anderen schauen, ich nicke – und plötzlich bin i mittendrin statt nur dabei.

    Was mir gefällt: In der Küche zählt ned viel Gerede, sondern das Ergebnis. Und wenn’s am Ende schmeckt, dann war’s richtig – egal ob gelernt oder einfach gemacht.

    Fazit:
    Kochen ist wie das Leben – ein bissl Chaos, ein bissl Gefühl und am Ende muss es einfach passen.

  • 202_Klezi kauft ein

    Heute bei der Hübschmacherei in Wels

    Ich war wieder unterwegs – in der d`hübschmocherei in der Salzburger Straße.
    Was ich dort immer nehme? Ganz einfach: 6 mm in 5 Minuten – und genau so ist es auch.Reinkommen, freundlich begrüßt werden, kurz hinsetzen – und zack, passt’s schon wieder.
    Kein Warten, kein Theater, einfach sauber gearbeitet und genau so, wie man es sich wünscht.Was mir besonders gefällt:
    Die Atmosphäre ist angenehm entspannt, man fühlt sich sofort wohl, und es geht alles unkompliziert und ehrlich ab. So mag ich das.

    Für mich ist klar:
    Wenn ich schnell und gut geschniegelt sein will, dann schau ich hier vorbei.

    Fazit:
    Schnell, freundlich, verlässlich – genau das, was man braucht.

  • 201_Berufe mit Klezi

    Pensionist – und jetzt geht’s erst richtig los

    Heute: Polizist

    Video KI generiert

    Heute hab i mir gedacht: Jetzt wird’s ernst, heute bin i Polizist. Ordnung muss sein, hab i mir gedacht, und a bissl Autorität schadet auch ned, also stell i mi hin, Brust raus, Blick streng – zumindest hab i mir das so vorgestellt. In Wirklichkeit steh i da und denk mir: Hoffentlich fragt mi keiner was Schwieriges.

    Das erste Auto kommt, i wink’s raus, ganz souverän natürlich, der Fahrer bleibt stehen, Fenster runter und i sag ganz geschniegelt: „Grüß Gott, bitte die Papiere.“ Klingt einfacher als es ist, weil in dem Moment merk i, dass i selber gar ned genau weiß, was i jetzt alles sehen will. Führerschein, Zulassung, Pickerl – i nick einfach und tu so, als hätt i alles im Griff.

    Dann schau i mir die Sachen an, dreh sie um, schau wieder hin, der Fahrer schaut mi an, i schau zurück und denk mir: Jetzt bloß nix Falsches sagen. Also geb i ihm alles zurück, klopf locker aufs Dach und sag: „Passt, gute Weiterfahrt.“

    Beim nächsten Auto wird’s schon besser, da steh i schon sicherer da, fast schon wie ein echter Polizist, und irgendwann merk i: Es geht gar ned darum, alles perfekt zu machen. Es geht darum, dass man’s einfach macht.

    Am Ende steh i da, schau dem Verkehr nach und denk mir: Heut hab i wieder was ausprobiert. Und ganz ehrlich – schlecht war’s ned. Und heute war i Polizist.

  • 200_Berufe mit Klezi

    Pensionist – und jetzt geht’s erst richtig los

    Heute: Maler

    Heute hab i mir gedacht: Jetzt wird’s kreativ, heute bin i Maler. Endlich einmal a Arbeit, wo man sofort sieht, was man gemacht hat, hab i mir gedacht, und genau da hätt i schon stutzig werden sollen, weil meistens schaut das nur am Anfang so einfach aus. Also Farbe her, Rolle in die Hand und los geht’s, und die ersten Striche schauen sogar richtig gut aus, i bin selber überrascht, wie sauber das wird, fast schon wie beim Profi. Aber dann kommt der Moment, wo die Farbe ihren eigenen Plan entwickelt, weil plötzlich tropft’s, zuerst a bissl, dann a bissl mehr, und irgendwann hab i mehr Farbe auf mir als auf der Wand. Trotzdem mach i weiter, weil aufgeben gibt’s ned, also wieder eintauchen, weiterrollen, diesmal vorsichtiger, dafür schiefer. Zwischendurch steig i zurück und denk ma: Des schaut aus wie Kunst. Am Ende steh i da, komplett eingesaut, die Wand halbwegs fertig und i muss lachen, weil genau das ist es ja: I hab was gemacht. Passt scho. Und heute war i Maler.

  • 199_Klezi kauft

    Heute: d`Hübschmocherei in Wels

    Ich war wieder unterwegs – in der d`hübschmocherei in der Salzburger Straße.
    Was ich dort immer nehme? Ganz einfach: 6 mm in 5 Minuten – und genau so ist es auch.

    Reinkommen, freundlich begrüßt werden, kurz hinsetzen – und zack, passt’s schon wieder.
    Kein Warten, kein Theater, einfach sauber gearbeitet und genau so, wie man es sich wünscht.

    Was mir besonders gefällt:
    Die Atmosphäre ist angenehm entspannt, man fühlt sich sofort wohl, und es geht alles unkompliziert und ehrlich ab. So mag ich das.

    Für mich ist klar:
    Wenn ich schnell und gut geschniegelt sein will, dann schau ich hier vorbei.

    Fazit:
    Schnell, freundlich, verlässlich – genau das, was man braucht.

    👉 Klezi war da – und kommt wieder.

  • 198_Berufe mit Klezi

    Pensionist – und jetzt geht’s erst richtig los

    Heute: Büroangestellter / Manager

    Lustige Geschichte

    Heute in der Früh hab i beschlossen: Jetzt werd i Manager, ganz spontan, ohne Plan, aber mit viel Motivation, also genau die perfekte Mischung für a kleines Chaos. Kaffee gemacht, geschniegelt wie für a Vorstandssitzung und mir selber gesagt: „Klezi, heute führst du ein Unternehmen!“ Welches genau, weiß i zwar ned, aber Details san eh überbewertet. Laptop auf, E-Mails checken – 27 Stück, und i denk ma noch na geh, so viel wird’s ned sein, aber nach fünf Minuten weiß i: Doch, und zwar alle gleichzeitig, jeder will was, am besten sofort. Dann hab i mir gedacht, jetzt brauch i a Meeting, weil ohne Meeting bist ka richtiger Manager, also Einladung an mich selbst, pünktlich erschienen, trotzdem zu spät angefangen und dann intensiv diskutiert – mit mir selber. Am Ende hab i beschlossen: Wir verschieben die Entscheidung. Klingt wichtig und bringt genau gar nix. Dann wollt i strategisch arbeiten, hab „Strategie“ auf ein Blatt geschrieben und darunter „später überlegen“. Hat sich extrem professionell angefühlt. Am Nachmittag wollt i Gas geben, hab aber mehr Zeit damit verbracht, meine To-do-Liste zu sortieren, als irgendwas zu erledigen. Am Ende sitz i da und denk ma: Passt scho… oder zumindest fast. Und ganz ehrlich – i glaub, i bin ein Naturtalent.

  • 197_Berufe mit Klezi

    Pensionist – und jetzt geht’s erst richtig los

    Heute: Dachdecker

    Lustige Kurzgeschichte

    Heute hab i mir gedacht: Jetzt probier i was Ordentliches, was Handfestes, nix mit Büro, nix mit Zetteln – heute geh i aufs Dach. Dachdecker also. Klingt einfach, schaut einfach aus, und genau da fangt’s schon an, weil von unten schaut alles immer einfacher aus, als es oben dann wirklich ist. Ich steh da also oben, schau runter und denk ma: Ui, da is aber Luft nach unten. Aber gut, Rückzug gibt’s keinen mehr, also Ziegel nehmen, hinlegen, Hammer raus und los geht’s. Die ersten paar Minuten laufen sogar erstaunlich gut, i fühl mi fast wie ein Profi, so als hätt i mein ganzes Leben nix anderes gemacht, bis i merk, dass i den Ziegel genau verkehrt hingelegt hab. Macht aber nix, umdrehen, neu probieren, diesmal passt’s halbwegs, also Hammer drauf, klopf, klopf, und i denk ma: So schwer kann das ja ned sein. Bis der nächste Ziegel kommt. Und der nächste. Und plötzlich is nix mehr logisch, alles schaut gleich aus, aber irgendwie passt nix genau dort hin, wo i es haben will. Zwischendurch schau i runter zu meinem Kollegen und der arbeitet ruhig und gleichmäßig, als würd er nebenbei noch a Jause überlegen, und i oben kämpf mit einem einzigen Ziegel, als wär’s ein Rätsel aus einem Quiz. Aber i geb ned auf, weil wenn i schon Pensionist bin, dann mach i das jetzt gscheit. Also weiter, Ziegel für Ziegel, Schritt für Schritt, und langsam wird’s besser. Ned perfekt, aber brauchbar, sagen wir mal so: Regen hält’s wahrscheinlich aus. Am Ende sitz i da oben, schau über die Dächer, hab an leichten Muskelkater im ganzen Körper und denk ma: Passt scho. Und genau das is das Schöne dran. I hab jetzt Zeit, i kann Dinge ausprobieren, i darf Fehler machen und trotzdem sagen: War a guater Tag. Und ganz ehrlich – vielleicht werd i morgen kein Dachdecker mehr, aber heute war i einer. Und gar ned so schlecht.

  • 196_Berufe mit Klezi

    Pensionist – und jetzt geht’s erst richtig los

    Lustige Kurzgeschichte

    Heute probier i mich als Elektriker, ganz ehrlich ohne großen Plan, aber mit viel Motivation, und genau da fangt das Chaos meistens an, weil am Anfang schaut alles noch logisch aus, aber nach ein paar Minuten merk i: des is doch ned so einfach wie gedacht, trotzdem zieh i durch, und am Ende steh i da, schau mir das Ergebnis an und denk ma: passt scho – oder zumindest fast.

  • 195_Berufe mit Klezi

    Pensionist – und jetzt geht’s erst richtig los

    Heute: Kapitän

    Lustige Kurzgeschichte

    Heute probier i mich als Kapitän, ganz ehrlich ohne großen Plan, aber mit viel Motivation, und genau da fangt das Chaos meistens an, weil am Anfang schaut alles noch logisch aus, aber nach ein paar Minuten merk i: des is doch ned so einfach wie gedacht, trotzdem zieh i durch, und am Ende steh i da, schau mir das Ergebnis an und denk ma: passt scho – oder zumindest fast.

  • 194_Berufe mit Klezi

    Heute: Architekt / Planer

    Lustige Kurzgeschichte

    Heute probier i mich als Architekt / Planer, ganz ehrlich ohne großen Plan, aber mit viel Motivation, und genau da fangt das Chaos meistens an, weil am Anfang schaut alles noch logisch aus, aber nach ein paar Minuten merk i: des is doch ned so einfach wie gedacht, trotzdem zieh i durch, und am Ende steh i da, schau mir das Ergebnis an und denk ma: passt scho – oder zumindest fast.