Nach längerer Überlegung kam ich auf diese Idee.

Heute starte ich mit Post 1/1

Nach längerer Überlegung kam ich auf diese Idee.

Heute starte ich mit Post 1/1

Manchmal fragt man sich, wie es überhaupt so weit kommen kann. Da sitzen irgendwo Menschen an großen Tischen, zeichnen Linien auf Landkarten und beschließen, dass andere für ihre Entscheidungen sterben sollen. Und plötzlich stehen wir wieder vor denselben Tragödien, die die Menschheit seit Jahrhunderten verfolgt: zerstörte Städte, zerbrochene Familien, Tränen, die nie versiegen.
Im Krieg gibt es keine Gewinner. Es gibt nur Menschen, die verlieren: Kinder, die ihre Eltern nie wiedersehen. Frauen, die auf Nachricht warten, die nie kommen wird. Mütter, die ein Foto umklammern, als wäre es das letzte Stück Wärme, das ihnen bleibt. Und Männer, die an die Front geschickt werden, obwohl ihr größter Wunsch vielleicht einfach nur ein friedlicher Abend zuhause gewesen wäre.
Das Absurde daran ist: Auf beiden Seiten stehen Menschen, die sich niemals etwas getan haben. Menschen, die dieselben Hoffnungen, dieselben Sorgen, dieselben Ängste teilen. Und doch sollen ausgerechnet sie gegeneinander kämpfen. Für was? Für wen?
Wer hat das Recht, andere in einen Krieg zu schicken? Wer nimmt sich heraus, über Leben und Tod Unschuldiger zu entscheiden?
Kriege entstehen in Köpfen — und dort könnten sie auch enden. Wenn wir endlich begreifen, dass Menschlichkeit nie Feind sein darf. Dass Frieden nicht verordnet werden kann, sondern gelebt werden muss. Und dass kein Konflikt der Welt so wichtig ist, dass dafür ein einziges Leben geopfert werden dürfte.
Am Ende bleibt nur die Erkenntnis: Krieg ist Wahnsinn. Und wir alle tragen die Verantwortung, ihn nicht als selbstverständlich hinzunehmen.

Ich bin Jahrgang 1958 – aufgewachsen in einer Zeit, in der wir nicht viel hatten, aber das Wesentliche zählte: Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen.
In unserer Klasse saßen Kinder aus Ungarn, aus dem Sudetenland. Anfängliche Zurückhaltung? Vielleicht. Aber nach dem ersten Spiel „Räuber und Gendarm“ waren wir eine Gemeinschaft. Wir lernten zusammen, machten Sport, zogen durch die Auen, fuhren gemeinsam Schlitten. Arm waren wir alle – aber nicht arm an Werten.
Es gab klare Rollenbilder, Verantwortung, gegenseitigen Respekt. Der erste Kontakt mit Mädchen, das erste Moped, der Start ins Berufsleben – alles war irgendwie geordnet, ehrlich, nahbar.
Warum hat das damals so gut funktioniert?
Vielleicht, weil man sich noch aufeinander verlassen konnte. Weil es noch echte Vorbilder gab – Männer und Frauen mit Haltung.
Heute sieht vieles anders aus. Auch heute kommen Menschen zu uns – aber die Gesellschaft wirkt gespaltener denn je. Viele haben Angst: auf dem Weihnachtsmarkt, in der U-Bahn, im Freibad. Frauen fühlen sich nicht mehr sicher, der Ton ist rauer, das Vertrauen bröckelt.
Und was tut die Politik?
Sie sagt: „Wir müssen sparen.“
Doch wer ist wir?
Ein paar Fakten zum aktuellen Zustand:
Gleichzeitig werden Millionen ausgegeben für:
Die Liste ließe sich fortsetzen – aber die zentrale Frage bleibt:
Was ist aus diesem Land geworden?
Was haben wir aus dem gemacht, was einmal so gut funktioniert hat?
Vielleicht braucht es nicht nur eine politische, sondern auch eine gesellschaftliche Kurskorrektur.
Denn wenn alles so weiterläuft, wie bisher, könnten wir unser Land wirklich bald in ÖsterARM umbenennen.
Mein Friseurmotto
Ich geb’s offen zu: Haare schneiden ist für mich eher ein Notfallprogramm als ein Wellnessritual. Ich schiebe es raus. Immer wieder. Und noch ein bisschen. Bis der Blick in den Spiegel mir unmissverständlich klarmacht: Jetzt ist’s aber wirklich soweit!
Und dann – zack! – ist es soweit. Ich greif zum Telefon und ruf dort an, wo man mein Motto nicht nur kennt, sondern auch respektiert:
d’Hübschmocherei in der Salzburgerstraße in Wels.
6 Millimeter in 5 Minuten.
Keine Haar-Philosophie, keine Experimente, keine Diskussion. Einfach schnipp, schnapp – und gut is’.
Gestern war es wieder so weit. Der Wildwuchs wurde gestutzt. Und wie immer: freundlich empfangen, zügig bedient, exakt nach Wunsch frisiert. Das Personal? Supernett. Die Atmosphäre? Locker und angenehm. Keine Smalltalkpflicht, wenn man nicht mag – aber ein Lächeln gibt’s gratis dazu.
Und das Ergebnis?
Genau wie ich’s will: kurz, sauber, fertig. Keine Ahnung, was sie da alles in fünf Minuten machen – aber es funktioniert.
Wer wie ich keine Lust auf „nur die Spitzen“ und stundenlanges Stylen hat, sondern lieber klare Ansagen und flotte Umsetzung will – der ist in der Hübschmocherei genau richtig.
Ich komm wieder. Keine Frage.
Aber halt erst wieder … wenn’s wirklich nicht mehr anders geht. 😄

Der Wunschbrunnen
Drei alte Freunde – Neid, Hass und Gier – standen eines Tages vor einem geheimnisvollen Wunschbrunnen.
„Ein Wunsch für jeden von euch“, sprach der Brunnen. „Doch denkt gut nach – was ihr wünscht, wird auch Konsequenzen haben.“
Neid trat vor. „Ich wünsche mir, dass mein Nachbar ein schiefes Haus hat – meins soll wenigstens geradestehen!“
Der Brunnen gluckerte leise – und Neids eigenes Haus sackte schief in den Boden, während das des Nachbarn verschwand.
„Verdammt! Jetzt hab ich gar keinen mehr, auf den ich neidisch sein kann!“
Hass knurrte. „Ich will, dass alle, die ich verachte, vom Erdboden verschwinden!“
Ein grollendes Echo hallte – und Hass stand plötzlich allein in einer stillen Welt.
„Mist. Jetzt ist keiner mehr da, den ich hassen kann!“
Gier lächelte und trat selbstsicher vor. „Ich will ALLES! Gold, Macht, Ruhm – die ganze Welt soll mir gehören!“
Der Brunnen zögerte, dann antwortete er: „Sehr wohl.“
Ein grelles Licht – und Gier stand auf einem Thron. Alles gehörte ihm. Alles. Auch der Neid. Auch der Hass.
Und mit ihnen kam… die Langeweile.
Denn alles zu besitzen, bedeutet auch: nichts mehr zu begehren.
Und so saßen die drei da – neidisch auf die Zufriedenen, hasserfüllt gegenüber dem Leben und gierig nach dem, was sie nie verstehen werden: Genügsamkeit.