klezicom_blog
-
167_Gedichte: Das gedichte machen

Ja, mit dem Dichten ist’s so eine Sache,
über die ich selber gerne lache.
Denn oft ist es gar nicht leicht,
dass man das, was man sich vornimmt,
auch wirklich erreicht.Man formt sich Wörter, Satz für Satz,
und merkt am Ende – welch ein Schatz?
Nein, eher mehr Geschwätze,
Gedankenreste, Reimfragmente,
verzettelte Wortfetzen-Sätze.Die Welt ist ohnehin schon übersättigt,
mit Texten reichlich übermächtigt.
Drum denk ich mir – ganz unbeschwert –
vielleicht wär Schweigen mehr wert.Doch kaum hab ich mir’s vorgenommen,
ist schon ein neuer Reim gekommen …
und wieder sitz ich da
und dichte – wunderbar. -
166_Gedichte: Mein Mädchen

Ich seh dir lange in die Augen
und kann es beinah nicht glauben,
dass du es bist, die mich so liebt –
ich habe Glück, dass es dich gibt.Ich hab dich wahnsinnig gerne,
spür oft deine vertraute Wärme.
Wenn es mir nur möglich ist,
dass du ganz nah bei mir bist,streichl ich dir sanft die Wange,
küss dich zärtlich und sehr lange,
sag dir leis: „Ich hab dich lieb“
und summ dazu ein kleines Lied.Ich halte fest deine beiden Hände,
als gäb es nichts Wichtigeres am Ende.
Doch du weißt, ich hab dich gern
und hörst das von mir auch nicht fern.Weil du mich das öfter fragst,
weiß ich längst, dass du mich magst.
Wir wissen, wofür wir leben,
wenn wir uns die Liebe geben.So können wir glücklich sein –
zu zweit und niemals allein.






