{"id":1002,"date":"2026-07-20T06:42:20","date_gmt":"2026-07-20T04:42:20","guid":{"rendered":"https:\/\/klezi.com\/?p=1002"},"modified":"2026-07-20T06:42:20","modified_gmt":"2026-07-20T04:42:20","slug":"239_engelbert-von-der-schaunburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/klezi.com\/?p=1002","title":{"rendered":"239_Engelbert von der Schaunburg"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/klezi.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ChatGPT-Image-19.-Juli-2026-22_57_10-1024x683.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1003\" style=\"aspect-ratio:1.4993462153130903;width:395px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/klezi.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ChatGPT-Image-19.-Juli-2026-22_57_10-1024x683.png 1024w, https:\/\/klezi.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ChatGPT-Image-19.-Juli-2026-22_57_10-300x200.png 300w, https:\/\/klezi.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ChatGPT-Image-19.-Juli-2026-22_57_10-768x512.png 768w, https:\/\/klezi.com\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/ChatGPT-Image-19.-Juli-2026-22_57_10.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt Orte, an denen ich mich vom ersten Augenblick an wohlf\u00fchle. Alte Burgen und Burgruinen geh\u00f6ren f\u00fcr mich ganz eindeutig dazu. Vielleicht liegt es an den Mauern, die schon so viel gesehen haben, vielleicht an den Geschichten, die in jedem Stein verborgen zu sein scheinen, oder einfach an der besonderen Ruhe, die dort herrscht. Einer dieser Orte ist die Burgruine Schaunburg. Wenn ich dort unterwegs bin, vergesse ich oft die Zeit. An diesem Tag setzte ich mich in die alte Burgkirche, lehnte mich zur\u00fcck und versuchte, wie ich es gerne nenne, das Rad meiner Gedanken anzuhalten. Kein Telefon, kein Verkehrsl\u00e4rm, keine Termine und keine Stimmen. Nur die alten Mauern, ein wenig Wind und diese wunderbare Stille, die ich in solchen Gem\u00e4uern so liebe. Doch pl\u00f6tzlich wurde die Ruhe von einem Ger\u00e4usch unterbrochen. Zuerst war es so leise, dass ich dachte, ich h\u00e4tte mich verh\u00f6rt. Dann kam es wieder. Es klang wie ein leichtes Winseln, vielleicht auch wie ein leises Zischen. Ich konnte es nicht einordnen. Langsam stand ich auf und sah mich um. Das Ger\u00e4usch kam aus der N\u00e4he eines Mauervorsprungs. Ich ging vorsichtig ein paar Schritte n\u00e4her und blieb stehen. Hinter der Mauer bewegte sich etwas. F\u00fcr einen kurzen Moment sah ich nur eine kleine Hand, dann ein Gesicht und schlie\u00dflich eine winzige Gestalt, vielleicht f\u00fcnfzehn Zentimeter gro\u00df, die vorsichtig um die Ecke schaute. Ich traute meinen Augen kaum. Vor mir stand tats\u00e4chlich ein kleiner Zwerg. Er hatte einen grauen Bart, eine dunkle M\u00fctze und trug Kleidung, die aussah, als w\u00e4re sie aus Stoffresten und Lederst\u00fccken zusammengen\u00e4ht worden. Seine Augen waren rot und verweint. Er sah mich lange an, als w\u00fcrde er \u00fcberlegen, ob er mir vertrauen konnte. Dann trat er einen Schritt hervor und sagte ganz leise: \u201eKannst du mir bitte helfen?\u201c Ich wei\u00df bis heute nicht, warum ich keine Angst hatte. Im Gegenteil, ich freute mich sogar dar\u00fcber, dass gerade ich von diesem kleinen Wesen um Hilfe gebeten wurde. Vielleicht hatte er gesp\u00fcrt, dass ich mich in Burgen und Ruinen wohlf\u00fchlte und dass ich ihm nichts B\u00f6ses wollte. \u201eWie hei\u00dft du denn?\u201c, fragte ich. \u201eEngelbert\u201c, antwortete er. \u201eUnd was ist passiert?\u201c Wieder f\u00fcllten sich seine Augen mit Tr\u00e4nen. \u201eMeine Frau Gloria und unsere Tochter Adelheit sind schwer krank. Ich habe Angst, dass sie ohne Hilfe sterben.\u201c In diesem Augenblick wusste ich, dass ich nicht einfach weggehen konnte. Ich folgte Engelbert durch einen schmalen Spalt in der Mauer. Dahinter befand sich ein kleines Versteck, das man von au\u00dfen kaum erkennen konnte. Auf einem Lager aus Moos, Bl\u00e4ttern und Stoffresten lagen Gloria und Adelheit. Beide wirkten schwach und ersch\u00f6pft. Gloria \u00f6ffnete kurz die Augen, w\u00e4hrend Adelheit kaum noch auf das leise Rufen ihres Vaters reagierte. Ich \u00fcberlegte fieberhaft, was ich tun konnte. Dort in der Ruine konnte ich ihnen nicht helfen. Also fasste ich einen Plan. \u201eIhr kommt mit mir\u201c, sagte ich. Ich nahm meinen Rucksack ab und legte ihn vorsichtig auf den Boden. Engelbert half zuerst seiner Frau hinein, dann trugen wir gemeinsam Adelheit dazu. Zuletzt kletterte Engelbert selbst in den Rucksack. Ich bedeckte die drei vorsichtig mit einem weichen Tuch und verlie\u00df das Ruinenareal so unauff\u00e4llig wie m\u00f6glich. Dabei kam ich mir fast wie ein Schmuggler vor. Immer wieder sah ich mich um, ob mich jemand beobachtete. Zum Gl\u00fcck begegnete mir niemand, der wissen wollte, warum sich mein Rucksack pl\u00f6tzlich bewegte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Heimfahrt lief mir der Schwei\u00df \u00fcber die Stirn. Nicht, weil es so hei\u00df war, sondern weil mir pl\u00f6tzlich der Gedanke kam, was wohl passieren w\u00fcrde, wenn ich in eine Polizeikontrolle geriet. Was h\u00e4tte ich sagen sollen? \u201eGuten Tag, Herr Inspektor, ich habe drei Zwerge im Rucksack, aber keine Sorge, die geh\u00f6ren zusammen\u201c? Vermutlich h\u00e4tte man zuerst den Rucksack und anschlie\u00dfend mich sehr genau untersucht. Engelbert schien meine Gedanken zu ahnen, denn pl\u00f6tzlich h\u00f6rte ich aus dem Rucksack seine leise Stimme: \u201eIst alles in Ordnung?\u201c \u201eJa\u201c, antwortete ich, \u201esolange wir nicht aufgehalten werden.\u201c Zum Gl\u00fcck erreichten wir mein Zuhause ohne Zwischenf\u00e4lle. Ich brachte die drei in ein ruhiges Zimmer und \u00fcberlegte, wen ich um Hilfe bitten konnte. Ein guter Freund von mir war Arzt. Ich rief ihn an und erkl\u00e4rte ihm, dass ich dringend seine Hilfe brauchte. Nat\u00fcrlich sagte ich am Telefon nichts von Zwergen. Wahrscheinlich h\u00e4tte er sonst geglaubt, ich w\u00e4re selbst der Patient. Als er bei mir eintraf, f\u00fchrte ich ihn ins Zimmer. Er sah zuerst mich an, dann Engelbert, dann Gloria und Adelheit und schlie\u00dflich wieder mich. Einige Sekunden sagte er \u00fcberhaupt nichts. \u201eBevor du fragst\u201c, sagte ich, \u201eja, sie sind echt.\u201c Mein Freund setzte seine Brille ab, putzte sie gr\u00fcndlich, setzte sie wieder auf und meinte nur: \u201eAlso gut. Dann schauen wir uns die beiden Patientinnen einmal an.\u201c Gemeinsam pflegten wir Gloria und Adelheit gesund. Es dauerte einige Zeit, doch langsam kehrten ihre Kr\u00e4fte zur\u00fcck. Gloria konnte bald wieder sitzen, und Adelheit begann nach einigen Tagen sogar wieder zu lachen. Engelbert wich in dieser Zeit kaum von ihrer Seite. Als beide endlich gesund waren, fiel ihm eine Last vom Herzen. Er nahm meine Hand mit beiden Armen und sagte: \u201eDu hast uns das Leben gerettet. Das werden wir dir niemals vergessen.\u201c Eigentlich hatte ich geplant, die Familie wieder zur Schaunburg zur\u00fcckzubringen, sobald alle gesund waren. Doch eines Abends sa\u00dfen Engelbert und ich beisammen, und er sagte ganz beil\u00e4ufig: \u201eBei dir ist es so wohlig warm. Sehr angenehm.\u201c Dieser Satz blieb mir im Kopf. Das ehemalige Zimmer meines Sohnes stand zu dieser Zeit leer. Also kam mir eine Idee. Warum sollte ich der kleinen Familie dort nicht eine eigene Wohnung bauen? Ich erz\u00e4hlte Engelbert davon, und seine Augen begannen zu leuchten. Schon am n\u00e4chsten Tag sa\u00dfen wir gemeinsam \u00fcber den ersten Pl\u00e4nen. Ich zeichnete auf einem gro\u00dfen Blatt Papier, w\u00e4hrend Engelbert mit einem winzigen Bleistift seine W\u00fcnsche dazuschrieb. Die Wohnung sollte ein Schlafzimmer, eine kleine K\u00fcche, ein Wohnzimmer und ein Zimmer f\u00fcr Adelheit bekommen. Gro\u00dfe Anspr\u00fcche stellten sie nicht. Sie wollten es nur warm, gem\u00fctlich und sicher haben. Gemeinsam begannen wir zu bauen. F\u00fcr mich waren kleine Holzst\u00fccke und Stoffreste fast wertlos, f\u00fcr Engelbert waren sie hervorragendes Baumaterial. Aus einer alten Schublade wurde ein Zimmer, aus Holzleisten entstanden Betten, St\u00fchle und ein Tisch. Ein alter Lampenschirm wurde zum Dach, Kn\u00f6pfe zu Tellern und ein Fingerhut zu einem Kochtopf. Engelbert war handwerklich sehr geschickt, und wir erg\u00e4nzten uns hervorragend. Nach einigen Wochen war die kleine Wohnung fertig. Gloria stellte Vorh\u00e4nge her, Adelheit bemalte die W\u00e4nde mit winzigen Blumen, und Engelbert baute sogar eine kleine Bank vor den Eingang. Als sie einzogen, waren sie \u00fcbergl\u00fccklich. Von diesem Tag an geh\u00f6rten die drei zu meinem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wurden richtig gute Freunde. Jeden Tag, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, freute ich mich riesig auf meine kleinen G\u00e4ste. Mein erster Weg f\u00fchrte fast immer in das ehemalige Zimmer meines Sohnes. Dort sa\u00df Engelbert oft vor seiner kleinen Wohnung und wartete bereits auf mich. Wir erz\u00e4hlten uns, was wir tags\u00fcber erlebt hatten. Gloria bereitete manchmal Tee zu. Ich trank aus einer normalen Tasse, die drei aus winzigen Bechern. Besonders Adelheit war neugierig und stellte unz\u00e4hlige Fragen \u00fcber die Welt der gro\u00dfen Menschen. Sie wollte wissen, warum Autos so laut waren, weshalb Menschen so gro\u00dfe H\u00e4user brauchten und warum sie beim Einkaufen oft Dinge kauften, die sie gar nicht ben\u00f6tigten. Auf manche Fragen wusste ich selbst keine vern\u00fcnftige Antwort. Ein Detail bringt mich bis heute zum Schmunzeln: die erste Bestellung f\u00fcr den Einkauf meiner kleinen Familie. Gloria \u00fcberreichte mir einen winzigen Zettel. Darauf stand: \u201eBitte 15 Dekagramm Schnitzelfleisch, ein Ei, eine Prise Salz, zehn Dekagramm Semmelbr\u00f6sel, einen Sch\u00f6pfer voll Mehl und ungef\u00e4hr 10 Salatbl\u00e4tter.\u201c Ich musste lachen. F\u00fcr mich klang das nach einer Kostprobe, f\u00fcr die Zwergenfamilie war es ein richtiges Festessen. Als ich die Bestellung beim Fleischhauer aufgab, sah mich die Verk\u00e4uferin etwas verwundert an. \u201eNur f\u00fcnf Dekagramm?\u201c fragte sie. \u201eJa\u201c, antwortete ich, \u201eich bekomme Besuch, aber die essen nicht besonders viel.\u201c Das stimmte ja auch. Gloria bereitete daraus Schnitzel zu, die kaum gr\u00f6\u00dfer als eine Briefmarke waren. Dazu gab es Salatbl\u00e4tter, von denen jedes einzelne f\u00fcr mehrere Portionen reichte. Wir verbrachten viele sch\u00f6ne Jahre miteinander. Ich k\u00fcmmerte mich liebevoll um Engelbert, Gloria und Adelheit, und sie gaben mir auf ihre Weise genauso viel zur\u00fcck. Sie waren da, wenn ich nach einem langen Arbeitstag m\u00fcde nach Hause kam. Sie h\u00f6rten mir zu, wenn mich etwas besch\u00e4ftigte, und sie erinnerten mich daran, dass man zum Gl\u00fccklichsein oft viel weniger braucht, als man glaubt. Nie erz\u00e4hlte ich anderen Menschen von ihnen. Nicht weil ich mich sch\u00e4mte, sondern weil ich Angst hatte, jemand k\u00f6nnte sie entdecken, fotografieren oder aus ihrem ruhigen Leben rei\u00dfen. Sie vertrauten mir, und dieses Vertrauen wollte ich niemals entt\u00e4uschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch eines Tages wurde ich selbst schwer krank. Es kam so pl\u00f6tzlich, dass ich kaum Zeit hatte, etwas zu erkl\u00e4ren. Als ich ins Krankenhaus gebracht wurde, sah ich Engelbert in der T\u00fcr seiner kleinen Wohnung stehen. Seine Augen waren voller Sorge und Traurigkeit. Er sagte nichts, doch ich erkannte darin denselben Blick wie damals in der Burgkirche, als er mich um Hilfe gebeten hatte. Ich hob noch kurz die Hand, bevor ich das Haus verlie\u00df. Im Krankenhaus dachte ich oft an die drei. Ich fragte mich, ob sie genug zu essen hatten, ob es ihnen gut ging und ob Engelbert mit allem zurechtkam. Nach mehreren Wochen wurde ich schlie\u00dflich wieder gesund und durfte nach Hause. Schon auf der Fahrt freute ich mich riesig darauf, meine kleinen Freunde wiederzusehen. Als ich die Wohnung betrat, rief ich sofort: \u201eEngelbert, Gloria, Adelheit, ich bin wieder da!\u201c Doch niemand antwortete. Ich ging in das ehemalige Zimmer meines Sohnes und blieb wie angewurzelt stehen. Die kleine Wohnung war verschwunden. Kein Tisch, kein Bett, keine Bank, kein Werkzeug und kein einziger kleiner Gegenstand waren mehr da. Alles sah genauso aus wie fr\u00fcher, bevor die Zwergenfamilie eingezogen war. Ich suchte im ganzen Zimmer, \u00f6ffnete Schubladen, sah hinter M\u00f6beln und rief immer wieder ihre Namen. Doch es blieb still. F\u00fcr einen Moment fragte ich mich, ob ich mir all das nur eingebildet hatte. Vielleicht war die Begegnung auf der Schaunburg nur ein Traum gewesen. Vielleicht hatte es Engelbert, Gloria und Adelheit nie gegeben. Dann entdeckte ich auf dem Fensterbrett einen kleinen zusammengefalteten Zettel. Er war kaum gr\u00f6\u00dfer als eine Briefmarke. Vorsichtig \u00f6ffnete ich ihn. In sauberer, winziger Schrift stand darauf: \u201eLieber Freund, wir danken dir f\u00fcr deine Hilfe. Du hast uns das Leben gerettet, uns ein Zuhause gegeben und uns wie eine Familie behandelt. Es war eine sehr sch\u00f6ne Zeit. Danke f\u00fcr alles. Engelbert, Gloria und Adelheit.\u201c Ich setzte mich hin und hielt den kleinen Zettel lange in der Hand. Nat\u00fcrlich war ich traurig, dass sie gegangen waren. Doch zugleich war ich dankbar, dass ich diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Freundschaft erleben durfte. Noch heute fahre ich manchmal zur Burgruine Schaunburg. Dann setze ich mich wieder in die alte Burgkirche und versuche, das Rad meiner Gedanken anzuhalten. Wenn es ganz still ist und der Wind durch die alten Mauern zieht, glaube ich manchmal, hinter einem Mauervorsprung ein leises Winseln oder Zischen zu h\u00f6ren. Dann muss ich l\u00e4cheln und denke an Engelbert, Gloria und Adelheit. Vielleicht leben sie heute wieder irgendwo dort zwischen den alten Steinen. Vielleicht erz\u00e4hlen sie anderen Zwergen von dem gro\u00dfen Menschen, der ihnen einst geholfen hat. Und vielleicht wartet Engelbert nur darauf, eines Tages wieder vorsichtig um die Ecke zu schauen und leise zu fragen: \u201eKannst du mir bitte helfen?\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Orte, an denen ich mich vom ersten Augenblick an wohlf\u00fchle. Alte Burgen und Burgruinen geh\u00f6ren f\u00fcr mich ganz eindeutig dazu. Vielleicht liegt es an den Mauern, die schon so viel gesehen haben, vielleicht an den Geschichten, die in jedem Stein verborgen zu sein scheinen, oder einfach an der besonderen Ruhe, die dort herrscht. 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